Slogan: Einfach, flexibel, sinnvoll

17. Woche

Die Koffer sind für Genoveva gepackt. Sie tritt eine lange Reise an und zieht nach Italien.

15. Woche

Am 21./22. Oktober habe ich Granate nach Dänemark gebracht. Granate wohnt jetzt in einem alten Bauernhaus mit viel Land und Platz. Gothje ist am 28. Oktober umgezogen und wohnt in der Nähe von Göttingen. Fortuna ist immer mit gefahren und so haben die Welpen ihre neue Umgebung ohne Angst kennen gelernt. In den letzten zwei Wochen habe ich die Welpen ganz oft ins Wohnzimmer geholt. Immer dann, wenn ich die Zeit hatte, alle im Auge zu behalten. Sie wussten ganz schnell, was erwünscht ist und was nicht. Die Großen immer dabei mit Vorbildfunktion. Acht Stufen haben wir am Vordereingang und diese werden nicht als Hindernis gesehen. In manchen Häusern ist der Eingang nur über Stufen zu erreichen, daher wird hier schon mal geübt. Der Spaziergang an der Leine ist zweimal täglich, soweit das Wetter es zulässt, eine Pflichtübung. Genau wie die Besuche in der Nachbarschaft.

13. Woche

Die kleine Greta ging zuerst. Der Weg war lang und nicht reibungslos, aber die positiven Rückmeldungen sagen, dass wir alles gut vorbereitet haben und Greta sich in ihrer neuen Familie glücklich fühlt. Als nächstes zog Graf Yoster (Gangster) um und fand sein schönes großes Bett vor einem Kamin vor. Das Bett teilt er, denn er ist in einen JackRussel-Haushalt gekommen. Aber das ist in Ordnung für ihn. Gangster wohnt jetzt in Belgien. Die kleine Granate packt auch schon so langsam ihre Koffer, während Gothje noch fast zwei Wochen Zeit hat. Für Genoveva und Goldmarie müssen noch die richtigen Besitzer kommen.

Der Fotografin wurde ein Schuh gestohlen...

...der ist von Granate weg geschleppt worden, aber diese zwei sind so mit ihren Kabbeleien beschäftigt, dass sie gar nicht bemerkt haben, wie sie ausgetrickst wurden.

Immer wieder Gerangel. Gesunde Welpen machen das und dann gibt es schon mal eine Schramme.

Gewinner ist diesmal Gothje.

Da sind vier Welpen in der Tierklinik zum zweiten Impfen. Während Genoveva behandelt wird, machen diese Drei die Türsteher.

12. Woche

Keine gute Woche, keine Aktualisierung. Die ersten Welpen ziehen aus, für schwierige Umstände sorgt ein kaputtes Auto, aber Hauptsache den Hunden geht es gut.

11. Woche

Seit letzter Woche haben wir eine Baustelle in der Nähe. Dort haben wir vom Auto aus Baggergeräusche gut hören können. Die Motorsäge vom Nachbarn macht auch keine Angst und Rasenmäher bemerken die Welpen gar nicht mehr.
Wir hatten Besuch von einer netten Fotografin, deren Fotos in dieser Woche hier zu sehen sind, und vom Klempner. Alles freundliche Menschen, Deswegen mögen unsere großen und kleinen Hunde gerne Besuch. Die Sauberkeitserziehung konnte ich nicht erfolgreich weiter führen, weil es jeden Tag geregnet hat und kein Welpe bei dem Wetter motiviert werden konnte auf der Pippiwiese das Geschäft zu machen. Abwechselnd habe ich auch in der letzten Woche die Welpen zu zweit in die Wohnung geholt. Da darf man wirklich keine zwei Minuten weg schauen. Sie sind überall hin unterwegs. Keine Scheu eine angelehnte Tür auf zu schieben und ein anderes Zimmer an zu schauen. Die Neugier ist sprichwörtlich. Gut so, nur neugierige Hunde lernen schnell und gut. Der Weg ins Haus führt über die Aussentreppe, die alle Welpen angstfrei hoch und runter laufen. Auch eine Gitterbrücke haben sie schon betreten. Letzten Donnerstag haben wir in 3er Gruppen den Wochenmarkt besucht, viele neue Gerüche und Geräusche kennen gelernt und nette Menschen gesehen. Die Welpen sind bereit für eine eigene Familie und für den Umzug in ein anderes Leben.

Expedition in die große, weite Welt.

Da hat Jemand gerufen. Also los...

Eine dominante Charaktereigenschaft der G-Kinder ist die Neugier. 

Immer schnell sein, immer der Erste sein. Deswegen sind sie meistens mit wehenden Ohren unterwegs. Das ist so niedlich, man könnte sie dauernd in den Arm nehmen und knudeln.

10. Woche

Wir haben in der vergangenen Woche unser Autofahrtraining fortgesetzt und erweitert, sodass wir eine Fahrt von 80 km machen konnten, um Charisma und ihre Familie zu besuchen. Unsere Welpen betraten das fremde Grundstück ohne Angst. Der Garten wurde genaustens inspiziert, Äpfel vom Baum gepflückt und ein Gartenhaus eingenommen. Die anfängliche Skepsis gegenüber dem fremden, großen Hund war schnell vorbei, sodass es ein schöner, ereignisreicher Nachmittag wurde. Unser Training in Leinenführigkeit wurde ebenfalls fortgesetzt, allerdings immer nur auf ganz kurzer Strecke und mit zwei Welpen. Unser Zuchtwart kam zur Wurfabnahme, den Bericht sehen sie unten. Auch hier keine Angst vor Fremden. Eine Familie mit zwei Mädels wurde von uns aufs Grundstück eingeladen. Briga verhielt sich fantastisch. Die Welpen mochten die Kinder sehr gerne, aber Goldmarie war überhaupt nicht zu bremsen. Sie war von Mia gar nicht mehr weg zu bekommen. Gangster und Greta hatte ich bereits zwei mal im Wohnzimmer, denn diese beiden ziehen bald aus und müssen auch mal die Bekanntschaft mit Geräuschen im Haus machen. Meine Aktivitäten mit den Welpen sind immer nur kurz und dem Alter angemessen. Reibereien im Welpenrudel müssen sein und sind an der Tagesordnung. Dadurch lernen sie ein gutes Sozialverhalten, aber es hat auch seinen Preis, nämlich einige Schrammen am Kopf oder Ohr, ein “blaues Auge” und Kratzspuren am Bauch. Aber alles nicht so schlimm.

Briga`s Verhalten einwandfrei. Diese Familie ist zu Besuch in der Nachbarschaft gewesen und konnten an den Welpen nicht vorbei gehen. Kurzerhand eingeladen und Briga hat sich gefreut, dass sie und ihre Babys Streicheleinheiten bekommen haben.

Felia (rechts) ist drei Jahre alt und begeistert von unseren Welpen...

...was ja wohl jeder sehen kann...

...genauso wie bei Mia, die am Liebsten gleich ein Baby mit genommen hätte. Aber welches?

Goldmarie war wie verrückt nach Mia....

...und hier hatte sie es endlich geschafft. Poolposition auf dem Schoß!

Küchenrolle...

...nee, wir waren das nicht...

...und wir eigentlich auch nicht. Wir machen nur die Reste klein.

Gut, dass Frauchen so schnell aufräumen kann.

Charisma ist die Tochter von unserer Lulu. Sie ist drei Jahre alt und wohnt 80km entfernt und wir waren dort eingeladen.

Charisma mochte die kleine Verwandtschaft sehr und unsere Babys waren nach anfänglicher Scheu nicht mehr zu bremsen.

Tauben und Hühner gab es dort auch.

Melanie`s Favoritin war Goldmarie.

9. Woche

Ich habe gestern morgen noch nicht gewusst, wo ich die Bilder für die heutige Aktualisierung hernehmen sollte. Das Wetter bremst uns aus! Bei Regen Fotos zu machen, ist kein Spaß. Das Leinentraining musste zurück gestellt werden und die Sauberkeitserziehung ist hinfällig, weil bei Regen kein Welpe auf die Wiese möchte. Wir mussten uns also anderweitig beschäftigen. Die Welpen waren zu zweit im Wohnzimmer und durften sich dort erst einmal für eine halbe Stunde umschauen. Es wurde auch gleich Esszimmer und Küche inspiziert. Nach anfänglicher Unsicherheit klappte das ganz hervorragend. Im Untergeschoss wurde der Flur als Rennbahn benutzt und der beliebteste Platz zum Spielen ist immer noch das breite Hundebett der Großen. Es vergeht aber kein Tag ohne Reibereien. Jeder Welpe hat bis jetzt Kampfspuren jeglicher Art davon getragen. Am Mittwoch sind wir in der Tierklinik gewesen. Impfen, Chippen und Blutabnahme für den Elternschaftsnachweis musste erledigt werden. Als Unterstützung ist Nachbar Olaf mit gekommen. Alle Welpen sind ohne Leine in die Klinik gelaufen und ließen sich gut in das richtige Zimmer locken. Alle waren tapfer und sehr ruhig. Deswegen haben wir von allen Anwesenden ein großes Kompliment bekommen. Andere Menschen kennen lernen ist ganz wichtig in diesem Alter. Deswegen haben wir einen Nachbarschaftsbesuch bei Heike und Olaf gemacht. Dort haben die Welpen sich auch gerne von Oma Uta und Onkel Ralf streicheln lassen. Der große, schwarze Hund dort war erst zum Fürchten, aber mit viel Geduld und dem Gefühl beschützt zu werden, ist die Begegnung eine positive Erfahrung gewesen. Natürlich hatten wir auch in dieser Woche Besuch von netten Menschen, die sich für die Welpen interessierten oder sich für Welpen im nächsten Jahr anmelden wollten. Für die Kleinen ist das ganz wichtig und gehört einfach zu einem guten Sozialisierungsprogramm.

Ich hätte es nicht geglaubt, wenn ich es nicht selbst gesehen hätte. Weil es die letzte Woche jeden Tag geregnet hat, sind die Welpen entweder im Hundezimmer beschäftigt worden, wie letzte Woche auch schon, oder sie waren oft im Häuschen in ihrer Schlafkiste. Da Fortuna immer bei ihren kleinen Geschwistern sein muss, ist sie durch die kleine Öffnung in die Schlafkiste gekrochen. Sie findet das ganz toll dort...

...sorgenvoller Blick!! Hier fehlt doch ein Baby, oder?...

...da ist sie ja! Die kleine Granate ist der Nachzügler. Man gut, dass alle wieder beisammen sind.

Briga kümmert sich immer noch sehr gut um ihre Kinder. Gutes Mädchen!

Getrocknete Lunge mögen alle sehr gerne. Hier kaut Gangster ganz genüsslich an einem großen Stück...

...während Gothje ihr Stück schon aufgefressen hat und nun schaut, ob sie eventuell bei Gangster noch etwas abstauben kann...

...da bei Gangster nichts zu holen war, versucht sie es hier bei Granate.

Es gibt noch andere Hunde auf der Welt. Auch das will gelernt werden. DoKhyi Arhat wohnt in der Nachbarschaft und die Welpen haben dort ihren Anstandsbesuch gemacht. Als Unterstützung durfte Fortuna mit gehen.

So, jetzt haben wir den Hütehund eingekreist!! Vier gegen Einen muss gewinnen. Starkes Team!

Das ist Heike aus der Nachbarschaft. Heike ist in Hundebetreuung gut eingearbeitet. Sie kümmert sich oftmals um die Großen, wenn ich unterwegs bin oder eine Ausstellung besuche.

Ein weiterer neuer Mensch, den die Welpen kennen lernen konnten. Onkel Ralf nimmt die Gelegenheit war und zeigt sich von seiner besten Seite.

8. Woche

Es war keine optimale Woche um Lernprogramme durch zu führen. Wir hatten viel Regen, manchmal zwar Sonne, aber zu unbeständig für Aktivitäten, die mit positiven Erlebnissen verbunden werden sollten. Dennoch haben alle Welpen, allerdings immer zu zweit, die erste Erfahrung mit einer Hundeleine machen dürfen. Das muss man noch geringfügig üben. Die Autofahrten sind jetzt auf 5km verlängert worden und es scheint allen zu gefallen. Wenn ich rufe, kommen sie sofort und lassen sich ins Auto heben. In der Stoffbox gibt es dann immer eine großzügige Belohnung. In den Regentagen habe ich die Welpen immer wieder ins Hundezimmer im Untergeschoss mitgenommen. Somit haben sie bereits gelernt selbstständig drei breite, flache Stufen runter und auch wieder hoch zu laufen. Sie sind frei und ohne Angst in die fremde Umgebung gekommen und haben sich sofort auf den Betten der Großen breit gemacht. Nach anfänglichem zurückhaltendem Verhalten (ungefähr drei Minuten), wurde aber die Gelegenheit genutzt mit Toben überschüssige Energie los zu werden. Der Erfolg dieser Beschäftigungstherapie ist, dass alle Welpen jetzt immer an der Tür stehen und ins Hundezimmer wollen. Die Mahlzeiten sind im Laufe der vergangenen Woche auf drei mal reduziert worden. Zwischendurch gibt es diverse Snacks. Die Nahrungsaufnahme aus dem Welpenring hat sich erledigt, denn jetzt frisst jeder Welpe aus dem eigenen Napf und alle in einer Reihe. Ich muss immer dabei stehen bleiben, damit jeder Welpe seinen eigenen Napf leer frisst. Ansonsten ist nämlich der Napf von einem anderen Welpen viel interessanter. Es ist manchmal wie im Kindergarten.
Fortuna ist nicht nur eine Supernanny, sondern sie liebt ihre kleinen Geschwister und die Kleinen lieben auch Fortuna. Leider kann man gewisse Dinge nicht auf Fotos einfangen, weil der Betrachter die Hunde und deren Mimik nicht kennt. Aber ich kann versichern, dass meine Beobachtungen, gerade was Fortunas Verhalten mit den Welpen anbelangt, mir manchmal die Tränen in die Augen treibt. Es ist so menschlich.
Briga ist großzügig und überlässt Fortuna gerne die Welpen. Ihre anfängliche Skepsis (ob Fortuna das wohl alles richtig macht?) ist vorbei. Sie weiß, dass sie sich auf ihre große Tochter verlassen kann. Dennoch hat sie immer ein Auge drauf. Wenn wir oben in der Wohnung sind, kommt sie oft, stupst mich an und geht zur Kellertür. Dann will sie runter zu ihren Babys gehen und nach schauen, ob alles in Ordnung ist. Sie ist ganz leise und wenn die Welpen schlafen, gehen wir zusammen wieder hoch.

Greta vorne rechts hat ihre eigene Technik. Von oben ist der Überblick auch besser.

Schon besser, Greta!

Ein Hundezimmer ist toll. So ein breites Bett! Eine richtige Spielwiese.

Hier ist ein Eimer von allgemeinem Interesse.

Ich habe den Eimer entdeckt, also gehört er mir!

Denkste! Der Eimer gehört uns allen....

....und muss deswegen der Allgemeinheit präsentiert werden!

Und nach der Spielstunde sind nicht nur die Kleinen müde, sondern auch diese zwei Ladys sind fix und fertig.

Das ist Cordula, das Frauchen von Duke. Duke ist der kleine Bruder von Briga und somit der Onkel der G-Kinder. Cordula wollte gerne die Welpen sehen und dann haben wir gleich eine Autofahrt ins Grüne gemacht. Hier sitzt sie und ahnt noch nicht, was gleich passieren wird.

Cordula hat die Haare schön. Goldmarie meint das auch.

Plötzlich sind alle da und wollen schöne Haare sehen.

Cordula, wie wäre es mit einer chicen Kurzhaarfrisur?

Wenn du so lachen musst, kippst du gleich um!

Und während die anderen noch Haare machen, wird hier bereits wieder gekämpft.

7. Woche

Es gab wieder einen Riesenschritt in der Entwicklung. Die Gewichtskurve geht steil nach oben und damit wächst auch der Drang nach mehr Aktivität. Es ist also die Zeit für die Welpen gekommen, nach und nach, einige Dinge dazu zu lernen. Auf ihre Namen hören sie schon recht gut, aber ab und zu, wenn etwas wichtiger erscheint, vergessen sie, wie sie heißen. Die Reaktion auf akustische Reize ist sehr ausgeprägt. Besonders wenn sie meinen, das Futter in Aussicht gestellt wird, können sie in Hochgeschwindigkeit wetzen. Der bevorzugte Löseplatz ist eine kleine Wiese am Häuschen, das ist immer wieder geübt worden und sicher auch für die zukünftigen Besitzer die beste Möglichkeit, wenn ihre Hunde den grünen Untergrund für ihre Geschäfte bevorzugen. Die Autofahrten werden in 3er Gruppen in einer Stoffbox absolviert. Das ist für eine Betreuungsperson die beste Möglichkeit zur Sicherheit der Passagiere. Die Fahrten sind nicht weiter als 2km und der Spaziergang nicht länger als 10 Minuten. Danach gibt es Futter und einen ausgedehnten Mittagsschlaf. Momentan gibt es noch vier Mahlzeiten, wobei die Fleischmahlzeiten mit 20% Gemüse/Flocken/Brühe angereichert sind. Abends vor der Nachtruhe eine ordentliche Portion fein gewolften Pansen für alle sorgt für eine gute Bettschwere.
Noch eine Anmerkung zu den Fotos: Die weißen Punkte auf den Masken sind Bissspuren von nadelspitzen Zähnchen der Geschwister. Reibereien finden immer wieder statt. Die Umgangsformen der Welpen sind alles andere als sanft. Zwergenkämpfe gehören halt zur Entwicklung dazu.

Überfall...

Hilfe...

Unterhaltung...

Kontrahenden...

Einlenken...

Schwesterliebe...

Spieltrieb...

6. Woche

Das Abenteuer des Lebens hat begonnen! Zuerst einmal wurde Anfang der Woche die Zeitungsfrau als Fremdkörper vor unserem Zaun identifiziert, mit Enthusiasmus angebellt und in die Flucht geschlagen. Die Nachbarschaft und kleine Kinder am Zaun wurden als Nicht-Störenfriede eingestuft. Geräusche von Rasenmähern und -trimmern, Müllwagen, Gebell von fremden Hunden wurde nur ignoriert. Die Einstellung der erwachsenen Hunde zu den Welpen hat sich verändert. Schwester Fortuna kümmert sich mehr und mehr um die G-Kinder, lässt sich alles gefallen, achtet gut auf die Kleinen und ist unwahrscheinlich lieb zu ihnen. Mama Briga gönnt sich mehrfach am Tag eine selbstverordnete Auszeit, schläft viel und lässt die Welpen kaum mehr und wenn, nur kurzfristig, ans Gesäuge. Gut so! Oma Luzy äußert ihren Unmut, wenn ein Welpe sie beim Schlafen stört. Das alles ist ein Lernprozess, der mächtig anstrengt und hungrig macht. Deswegen wurde auch der Speisezettel erweitert. Gekochte Hühnerleber stand auf dem Plan und Rinderherz, Maishähnchen und Putenfleisch. Pansen wurde schon mal gekostet. Und Sahnequark ist ganz lecker, genau wie Rührei. Alle Speisen wurden gut vertragen. Besuch ist gekommen, die Großen waren deswegen sehr aufgeregt und laut, aber alle fremden Menschen waren nett und freundlich. Die Großen haben sich dann dazu gesellt und wir hatten eine entspannte Atmosphäre. Die erste Autofahrt von fast einem Kilometer wurde absolviert und der ortseigene Sportplatz begutachtet. Bei allen Aktivitäten haben wir weder Angst noch Unsicherheit fest gestellt. Jeder Welpe hat gut mit gemacht. Ich habe mich mächtig darüber gefreut. Es war wirklich eine tolle Woche, die die Welpen einen Riesenschritt in der Entwicklung nach vorne gebracht hat.
Im Welpenrudel ging es aber schon recht hart zu. Tägliche Auseinandersetzungen, in denen nadelspitze Zähne zum Einsatz kommen, sind aber auch in diesem Alter normal.

Schlafposition "Geschwisterliebe"

Schlafposition "Mein-Nacken-tut-weh"

Schlafposition "So-macht-man-das"

Schlafposition "Ich-will-meine-Ruhe-haben"

Während oben geschlafen wird, ist Mia mit Oma Luzys Fellpflege beschäftigt. Luzy gefällt es!

Diese zwei halten nichts vom Schlafen. Es wird sich gekabbelt...

....und Greta findet das interessant, geht aber wieder...

...aber am Ende haben sich die Streithähne doch wieder vertragen.

Briga passt sehr gut auf...

...liegt aber am Liebsten ganz entspannt bei den Welpen, während die zwei vorne im Bild wieder einmal mit Kräftemessen beschäftigt sind...

....Fortuna macht inzwischen den Pausenclown...

...was natürlich bei den Welpen großen Anklang findet...

....aber manchmal muss man die Babys auch beruhigen. Wenn auch die Art und Weise gewöhnungsbedürftig ist.

Weite Welt - der Sportplatz. Und die neue Familie von Greta ist auch dabei....

...auf diesem weiten Land....

....deswegen muss man schnell laufen können, damit man ankommt...

...und nach überstandenem Abenteuer gibt es die Belohnung im Planschbecken.

5. Woche

Letzten Dienstag war es soweit. Die Welpen sind ins Gartenhaus umgezogen. Gleich morgens, weil die Sonne lachte, wurden die Welpen mit der neuen Umgebung vertraut gemacht. Sofort wurde das Schlafgemach im Welpenhaus in Beschlag genommen und für gut befunden. Die ersten Tage war das Bedürfnis nach Ruhe und Schlaf sehr groß, der Hunger zuerst mäßig, aber bis zum jetzigen Zeitpunkt hat sich viel verändert. Die Pippiwiese ist ganz interessant und der Liegeplatz der Großen ist etwas ganz Tolles. Der Hunger ist heftig. Seit zwei Tagen bekommen die Welpen vier Mahlzeiten und sie haben schon gekochten Fisch probiert, gekochtes Huhn mit Gemüse und um der Rohfleischfütterung nahe zu kommen, wurde bereits Tartar gekostet. Sehr lecker! Die Mahlzeiten werden immer von den großen Hunden begleitet. Scheint so, als wäre das das Highlight des Tages. Das Rudelleben ist in den Bildern sicher besser ausgedrückt, als wenn ich das an dieser Stelle mit Worten versuchen würde.
In der letzten Woche sind Kotproben von drei verschiedenen Tagen und verschiedenen Welpen ins Labor geschickt worden. Die Untersuchung erfolgte nach dem McMaster Verfahren, also Auszählung von Parasiteneiern, die aber nicht nachgewiesen werden konnten. Dies bestätigt, dass der Verzicht auf medikamentöse Entwurmung die richtige Entscheidung war. So werden wir auch weiterhin verfahren.

Fortuna übernimmt Verantwortung und bekommt auch sofort die Anerkennung.

Sozialverhalten, wie es besser nicht zu wünschen ist. Der Welpe leckt der großen Schwester die Schnauze. Rudelhaltung ist immer für die zukünftigen Besitzer ein großer Vorteil.

Die Welpen fühlen sich bei Fortuna sicher. Die entspannte Rückenlage sagt alles.

Und hier gibt es noch ein anerkennendes Schulterklopfen für Marion.

Manchmal gesellt sich Oma Luzy dazu, aber es darf nicht so umtriebig sein. Sie braucht schon ein bisschen mehr Ruhe als die anderen Hunde. Wenn Luzy ihr Ruheplätzchen aufsuchen möchte, wird ihrem Wunsch sofort Folge geleistet. Sie hat halt eine Sonderstellung mit besonderen Rechten.

Briga wird keine Ruhe zuteil. Sie wird dauernd belagert.  Es wird jetzt Zeit für sie, die Beine hoch zu legen und einige Wellnessanwendungen zu genießen.

Greta will immer die Poolposition haben. Das passt vor allen Dingen Goldmarie nicht.

Gothje und Granate

Hier hat Granate bei Genoveva die Oberhand.

4. Woche

Ich habe in der letzten Woche begonnen, Welpenmilch dazu zu füttern, weil das Säugen für Briga unangenehm geworden ist. Die Welpen zerren nicht nur rabiat am Gesäuge herum, sie beissen auch. Briga springt nach einer Weile auf und geht flüchten. Zudem habe ich begonnen in kleinen Mengen feste Nahrung zu geben, was die Welpen gut vertragen und nach einer angemessenen Steigerung der Menge am Abend, ist seit gestern das erste Mal für alle Durchschlafen möglich gewesen. Parallel dazu haben die Welpen Nahrungsaufnahme aus dem Welpenring gelernt und sie trinken bereits frisches, warmes Wasser aus einem Napf. Die Abtrennung in der Wurfkiste musste ich vor drei Tagen entfernen, weil jeder Welpe versucht hat, sich hoch zu ziehen und drüber zu klettern. Das war mir einfach zu gefährlich, sodass die Welpen jetzt einen Spielwiese von 4qm zur Verfügung haben. Dieser Umstand bedeutet aber auch, dass während der Reinigungsarbeiten, die mehrfach am Tag statt finden, die Welpen aus der Kiste heraus gelassen werden und im Wohnzimmer herum laufen. Briga und Fortuna finden das ganz super, die Welpen auch, nur ich bin dauernd mit Säuberungsmassnahmen beschäftigt. Luzy geht derweil flüchten, sie möchte einfach in Ruhe liegen können. In der Wurfkiste ist ein Sanitärbereich eingerichtet worden, der mit Küchenpapier ausgelegt wird. Auf die Verwendung von Zeitungen verzichte ich, weil ich die Welpen nicht mit Druckerschwärze in Verbindung bringen möchte. Die Welpen haben ganz schnell begriffen, wo sie ihr Geschäft erledigen müssen, um ihre Spielwiese sauber zu halten. Es ist eine Entwurmung für die Welpen und die erwachsenen Hunde durchgeführt worden. Ich verwende dazu keine pharmazeutischen Produkte, um den Darm zu schonen und das Immunsystem nicht zu stören. Um die Wirksamkeit zu prüfen, werden in der nächsten Woche Kotproben ins Labor geschickt. Alle Welpenkäufer bekommen selbstverständlich die Bezugsquelle der Produkte und die Ergebnisse der Proben.
Eine Anmerkung zur Welpenmilch: Sie trocknet schnell im Fell und auf der Maske und man kann die Hinterlassenschaften schlecht entfernen. Daher sieht man auf einigen Fotos weiße, kleine Punkte im Gesicht der Welpen.

Eingeschlafen während der Reinigungsmassnahmen in der Kiste. Briga passt genau auf....

....und die große Schwester Fortuna hat auch ein Auge auf die Kleinen.

Mutterliebe

Als Züchter braucht man schon Erfahrung im Chaosmanagement.

So wird sich abends gegen 22:30, nach der letzten Mahlzeit zur Ruhe gebettet.

3. Woche

Der Entwicklungsstand der Welpen ist auch in dieser Woche als sehr gut zu bezeichnen. Das trifft auf alle Welpen gleichermaßen zu. Ausnahmslos ist eine gute Gewichtszunahme fest zu stellen. Waren in der letzten Woche die Augen zwar schon geöffnet, sieht man in dieser Woche aber schon Reaktionen auf visuelle Reize. Auch die akustische Wahrnehmung ist schon gut ausgeprägt. Bellen die großen Hunde, so versuchen sich die Welpen ebenfalls in der Disziplin. Das hört sich sooo witzig an. Auf Ansprache reagieren sie ebenfalls. Die Zähnchen sind schon durch und die Bewegung wird immer sicherer. Um Briga etwas zu entlasten, habe ich am Freitag begonnen Abends gegen 22:00 warme Welpenmilch in kleinen Schälchen anzubieten. Eigentlich war es erstmal nur ein Versuch ohne Erwartungshaltung, aber die Idee war dann doch ein voller Erfolg. Am Milchschlabbern haben die Kleinen sofort Gefallen gefunden. Der Schlaf war dann auch tief und hat bis 2:30 gedauert. So konnte Briga auch mal am Stück vier Stunden außerhalb der Kiste erholsam schlafen. Letzte Woche konnte Briga noch rein oder raus aus der Kiste, wie sie wollte. Jetzt geht das nicht mehr, weil der Ruf der Freiheit die Welpen erreicht hat und sie jede Gelegenheit nutzen, um auszubrechen. Also kommt Briga zu jeder Tag- und Nachtzeit zu mir, sagt bescheid, wenn sie zu den Welpen möchte, damit ich die Tür öffne. Ein kluges Mädchen, meine Briga!
Ich hatte vor einigen Tagen ein Welpenfoto an eine Freundin geschickt. Kommentar zurück: Ooohh mein Gott….Diabetesgefahr! Zu süß! Also ich bin der gleichen Meinung!

Diese zwei mögen sich sehr. Ganz oft liegen sie im Schlaf dicht zusammen.

Warme Welpenmilch im Schälchen in die Kiste gestellt und schon gab es kein Halten mehr.

Briga will lieber nichts mit der Aktion zu tun haben, sie bleibt auf der anderen Seite bis alles wieder sauber ist.

Briga lässt sich zwar auch noch am Liebsten in der Kiste aus der Hand füttern, aber sie hinterlässt keinen einzigen Fleck.

2. Woche

Wir hatten eine sehr gute, zweite Woche. Alle Welpen hatten nach zehn Tagen ihr Gewicht mehr als verdoppelt, somit geht es jetzt auf die 1,5kg-Marke zu. Der Appetit ist bei den Welpen, sowie auch bei der Mama gut ausgeprägt. Briga ist vorsichtig und verantwortungsvoll in jeder Hinsicht, sodass für mich die Nächte etwas entspannter sind. Mani- und Pediküre mussten wir schon zwei mal machen, weil die kleinen Krallen spitz wie Nadeln waren. Unser Zuchtwart Hans-Jürgen Lutze hat uns in der vergangenen Woche besucht und Zufriedenheit mit den G-Kindern bekundet. Am Donnerstag haben die Welpen das erste mal geblinzelt und am Freitag waren die Augen richtig auf. Sehen können sie deswegen noch lange nicht, denn auch das muss erlernt werden, aber hell und dunkel können sie schon unterscheiden. Zum Wochenende kam dann Vivien zu Besuch. Vivien ist Brigas beste Freundin und man hat gemerkt, dass sie sich sehr über den Besuch gefreut hat. Ganz stolz hat sie Vivien ihre Welpen gezeigt. Natürlich durfte Vivien auch in die Kiste und die Welpen streicheln. Lulu und Fortuna hingegen haben immer noch Abstand einzuhalten.

Haupttäigkeit: Schlafen

Beobachtungsposten. Briga entgeht nichts. Egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit.

So wird gespeist. Draussen frisst sie nicht. Ich bin sehr froh, dass sie nicht mehr ganz so wählerisch ist und dass sie endlich wieder aus dem Napf frisst. Der Hunger treibt es rein.

Brigas Freundin Vivien ist zu Besuch gekommen. Briga hat ihr ganz stolz ihre Welpen gezeigt und Fortuna darf jetzt auch etwas näher an die Wurfkiste.

1. Woche

Letzten Sonntag haben wir noch auf die Welpen gewartet. Montag war Briga den ganzen Tag unruhig und aufgeregt. Abends war es dann soweit. Mitternacht hatten wir alle in der Wurfkiste liegen. Es waren alle Welpen sofort aktiv und saugstark. Im Gewicht nicht nennenswert differierend. Im Laufe der Woche konnten wir bei allen Welpen eine gute Gewichtzunahme feststellen. Mutterhündin und Welpen haben die Geburt gut überstanden. Briga ist eine starke Hündin mit guten Kraftreserven, sodass wir davon ausgehen können, dass sie die Laktationsphase ebenfalls gut übersteht. Allerdings entwickelt sie ein Fressverhalten wie eine Diva. Von dem, was sie verschmäht, kann man ein Kochbuch schreiben. Normalerweise würde ich solche Allüren übersehen, da aber die Welpen sehr gute Milch brauchen, bin ich gezwungen, darauf ein zu gehen. Und sie weiß das genau! Aber sie leistet auch sehr viel als Übermutter. Ihre Säuglingspflege ist perfekt und der Drang bei ihren Kindern zu sein, übermächtig. Hier braucht nur kurz ein Welpe zu quäken, dann ist sie hellwach und sorgenvoll. Briga ist auf jeden Fall eine Spitzenmutti!


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