Slogan: Einfach, flexibel, sinnvoll

Luise

Luise musste nach einer OP die große Reise am 6. April 2017 antreten.
Wir haben gehofft und verloren.
Zuerst bestand der Verdacht einer Zeckeninfektion, begründet durch Röntgen-, Ultraschall- und Blutuntersuchungen. Der Verdacht wurde vom Labor nicht bestätigt. Es gab im gesamten Bauchraum keinen Hinweis auf einen Tumor.
Luise hatte eine vergrößerte Milz, sodass Gewebe für eine Biopsie entnommen werden musste. Während des Eingriffs wurde von uns entschieden, die Milz zu entnehmen, da Luise mit so einer stark vergrößerten Milz nicht weiter leben konnte. Die Milzvergrößerung entstand definitiv nicht durch eine Drehung. Die ersten zwei Tage nach der OP ging es ihr sichtlich besser. Am dritten Tag war der Zusammenbruch nicht zu stoppen. Die Biopsie gab dann Auskunft über die Erkrankung und Todesursache. Luise hatte etwas aufgenommen, was einen Infekt ausgelöst hat. Als Folge davon ergab sich eine Sepsis und ein Milzinfarkt. Dieser Infarkt ist äußerst selten. Wir hätten alle nichts tun können. Kein menschliches Versagen, keine erblichen Ursachen, einfach nur Schicksal.

Der letzte Tag zu Hause. Draussen in der Sonne. Ihr Lieblingsplatz.

Stolz und elegant wie eine Königin. So ist es bis zum Schluss geblieben. Wir sind froh und glücklich, dass Du fast acht Jahre bei uns sein konntest.

Luise ist die Mutter von Briga und die Großmutter von Fortuna.

Bernd

Wenn eine Deutsche Dogge stirbt, geht sie über eine Regenbogenbrücke ins Jenseits und wartet auf der anderen Seite auf ihren Herrn.

Bernd ging am 20. Mai 2014 im Alter von 56 Jahren den Weg. Gut, dass er dort erwartet wurde.

Für Bernd kam an erster Stelle immer seine Hunde und wenn er sich seine Auszeit im Keltendorf Gabreta nahm, waren seine Hunde dabei.
Ich bekam von unserer Keltenfamilie eine ganz besondere Trauerkarte, auf der das Herrenhaus von Gabreta mit einem Regenbogen darüber abgebildet war.
In der Karte stand folgende Geschichte:
Ein alter Brückenbauer sagte einem Kind, dass es leicht sei, Brücken aus Stahl und Beton zu bauen, wenn man es gelernt habe.
Andere Brücken seien viel schwieriger zu bauen, die baue er im Traum.
Dann sagte er: “Ich möchte eine Brücke bauen von der Ewigkeit in die Zukunft. Ich möchte eine Brücke bauen von einem zum anderen Menschen, von der Dunkelheit in das Licht, von der Traurigkeit zur Freude. Ich möchte eine Brücke bauen von der Zeit in die Ewigkeit, über alles Vergängliche hinweg.”
Das Kind spürte, dass der alte Brückenbauer traurig war. Weil es ihn wieder froh machen wollte, sagte es: “Ich schenke dir meine Brücke.”
Und das Kind malte für den Brückenbauer einen bunten Regenbogen.

Als die Karte versendet wurde, kannte niemand von den Kelten den Mythos von den Doggen und der Regenbogenbrücke.

Bernd vor dem Herrenhaus im Keltendorf Gabreta in Keltengewandung mit seinen drei Mädels

Bernd ganz stolz auf seine Lulu, die in Lollar bei der Sommernachtsschau “Best in Show” war.

Bernd konnte Naike optimal präsentieren.
Die beiden waren ein eingespieltes Team.

Kirschen direkt vom Baum für Mensch und Tier.


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