Slogan: Einfach, flexibel, sinnvoll

Der Anfang war 1958 in Holzminden-Altendorf.
Mein Vater Karl, Fleischermeister und Mutter Elisabeth betrieben eine Fleischerei, mein Bruder Karlchen war bereits 7 Jahre vor mir dort, Opa Karl, ebenfalls Fleischermeister und Oma Marie wohnten im Haus und Deutsche Dogge Rhino war der Wach- und Familienhund.
Der imposante Mantelrüde machte es sich zur Aufgabe, meinen Kinderwagen zu observieren, sich als Gehhilfe für mich zu betätigen und sich als erster Spielkamerad zur Verfügung zu stellen.
Im Kindergartenalter trat dann die gefleckte Anka in mein Leben.
Sie war mein persönlicher Bodygard.
Anka war immer informiert über meinen Aufenthaltsort, was weder meinen Verwandten noch den Angestellten gelang.
Ihre Aufgabe war, mich auf Verlangen nach Hause zu bringen, egal wieviel Protest es von meiner Seite gab.
Als ich nach starkem Regen in eine Baugrube rutschte, holte mich die wasserscheue Anka raus, ansonsten wäre ich elendig ertrunken.
Ich hätte noch nicht einmal eine minimale Chance gehabt.
Einige Zeit später versteckte ich mich vor Mutter und hockte mich vor die Ketten einer Raupe. Der Fahrer bemerkte mich nicht, startete den Motor und wollte gerade losfahren, als ein riesiger, gefleckter Hund ein kleines, um sich schlagendes Kind von dem Baufahrzeug weg zerrte.
Die Erlebnisse meiner Kindheit und der meines Bruders waren ausschlaggebend für unsere Liebe zur Deutschen Dogge !
Wir hatten eíne schöne, unbeschwerte Kindheit und Anka hatte einen großen Anteil daran.
Später hatten wir die beiden schwarzen Schwestern Ines und Anka und es wiederholte sich alles, denn jetzt waren sie die Bodygards, nämlich für die älteren Kinder.
Einige Jahre konnten wir einem Hund nicht gerecht werden, aber der Wunsch, wieder eine Deutsche Dogge in der Familie zu haben, war sehr groß.
Meine Frau ergriff dann die Initiative, nahm heimlich Kontakt zu einem Züchter auf, entschied sich mit Tochter Thabea für das gestromte “Maiglöckchen” und überraschte mich zu unserem Jahrestag.
Ich schäme mich nicht zu schreiben, dass mir Tränen in den Augen standen.
Über Maiglöckchen kann ich nicht schreiben, man muss sie erlebt haben. Ich bin sehr froh, einige Jahre mit ihr gehabt zu haben. Sie war außergewöhnlich !
In der Zwischenzeit wurde ich sehr krank und ich war berufsunfähig für immer.
Während mich negative Gedanken über meine Zukunft plagten, war für meine Frau klar, worin meine zukünftige Aufgabe bestehen würde.
Sich mit der Zucht von Deutschen Doggen zu befassen, gute, gesunde Vertreter dieser wunderbaren Rasse zu züchten, ist eine Aufgabe, der ich mich gerne hingeben werde.
Die gelbe Hündin Lulu (Luzy, von Luzifer), die gestromte Luise-wie die Königin (das Lieschen) und die kleine gestromte Naike- wie die Göttin des Sports (Pimmelpammel) werden die Stammhündinnen dieser Zucht sein.

Da war dann noch die Frage des Zwingernamens:
Als Heranwachsender schickte mich Opa Karl oft zu einigen Grundstücken, die der Familie gehörten, weil ich dort nach dem Rechten sehen sollte. Ich höre noch, wie er auf “Ohlendörpsch Platt” sprach: “Gah ob Borchers` Hoff un keike nah!”
So soll unsere Zuchtstätte für Deutsche Doggen den Namen tragen, mit dem einst Opa Karl seine Grundstücke benannte.

Auf der Startseite sehen die Besucher unser Familienwappen.
Es ist zurück zu verfolgen bis ins 16. Jahrhundert. Mein Bruder Karl, gestorben 1999 im Dienste des Deutschen Staates, hat es nach langen, mühevollen Nachforschungen ausfindig gemacht.

Bernd Borchers


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